Leitfaden Gärstockung: Ursachen-Vorbeugung-Behebung

 

Teil 1: Wie lassen sich Gärstockungen vermeiden?

Teil 2: Wie lassen sich schleppende Gärungen behandeln?

Analysieren Sie den schleppend vergärenden Most auf Alkohol, Restglucose, Restfructose, flüchtige Säure, Gesamthefezellzahl und prozentuale Hefelebendzellzahl.

Verringern Sie die Gärtemperatur auf rund 22°C für Rotwein und heben Sie sie in Weißwein auf etwa 20°C an.

Pressen Sie rote Maischen ab und fügen Sie Lysozym zu.

• Fügen Sie die maximal zulässige Menge an purer Hefezellwand zu.

Fragen Sie Ihren Hefelieferanten nach seinen Empfehlungen für das weitere Vorgehen.

Halten Sie für diess Gespräch folgende Informationen bereit:

• Rebsorte

• verwendeter Hefestamm und Hefedosierung

• Rehydratisierungsmethode

• Ausgangsmostgewicht

• Aktuelle Analyse: Alkohol, Restzucker, flüchtige Säure, Gesamthefezellzahl und prozentuale Hefelebendzellzahl.

• Bisheriger Temperaturverlauf der Gärung

• Bisherige Nährstoffgaben

• Traubenqualität und Bodenbeschaffenheit

Gehen Sie lieber gleich auf Nummer sicher, bevor es zu spät ist. Gemeinsam lässt sich entscheiden, ob eine langsame Gärung besorgniserregend ist und wie eine Gärstockung behandelt werden muss.

Teil 3: Wie können Gärstockungen behoben werden?